Niederländische Regierung will für das Fahrradfahren bezahlen

Die Verbindung zwischen den Niederlanden und den dazwischen gesetzten Schweizer Sätzen ist für mich nicht nachvollziehbar. Scheint völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Holländer sind übrigens das für die Niederlande, was die Bayern für Deutschland sind.

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Niederländer mit Fahrradbonus für Arbeitnehmer auf der Überholspur

Die Niederländer machen es in Sachen Fahrradfahren wieder mal vor! Nach dem Boom des Hollandrads sollen nun 200.000 Menschen zum Fahrradfahren animiert werden. Wie? Arbeitnehmer sollen nun für das Fahrradfahren bezahlt werden.

Jeder vierte Niederländer fährt regelmäßig Fahrrad. Zugute kommen den Niederländern natürlich auch die flachen Wege und fahrradfreundliche Straßen. Immer häufiger sieht man in den Schweizer Citys stylische Hollandräder, die durch den chicen Stil und tolle Farben vor allem bei jüngeren Radfahrern für Beliebtheit sorgen.

Die niederländische Regierung baut das Fahrradstraßennetz immer weiter aus, was für Sicherheit und gute Strecken sorgt.

Neues Fahrradprojekt bezahlt für das Fahrradfahren während Stoßzeiten

Stientje Van Veldhoven ist für den Ausbau der Infrastruktur zuständig und treibt diesen rege voran. Nun hat sie ihr neues Projekt bekannt gegeben. Arbeitnehmer, die mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren, sollen 19 Cent pro Kilometer bezahlt bekommen.

Das Geld soll nicht vom Land selbst bezahlt werden. Arbeitgeber sollen Boni für engagierte Fahrradfahrer auszahlen.

So sollen Staus und Parkplatzproblem vermieden werden und rund 200.000 Menschen zum Radfahren animiert werden.

Vorreiter B-Riders in der Provinz Brabant

Ein ähnliches Projekt läuft bereits und wird sogar durch eine eigene App ünterstützt. B-Riders sind Arbeitnehmer, die Boni erhalten, wenn sie während der Pendlerzeiten auf das Auto verzichten und aufs Fahrrad springen. Das hält nicht nur fit sondern spornt auch an, das Fahrrad nach Auszahlung das Fahrrad öfter zu benutzen.

Fahrradfahren hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit – da wir unsere acht Stunden meist vor dem Computer, am Schreibtisch oder zumindest sitzend verbringen, bringt Radfahren eine gesunde Abwechslung zum Arbeitsalltag.

Und was gibt es Schöneres, als am Weg zur Arbeit die Schweizer Berge zu betrachten und am Berufsverkehr vorbei zu düsen?

Handy am Fahrrad – Leichtsinn am Lenker

Das Handy am Steuer – nicht nur bei Autofahrern ein Problem

In nur zwei Stunden hat die Bild in Stuttgart zehn Radfahrer mit dem Handy am Lenker gesichtet und fotografiert. Hier geht’s zu den Beweisfotos dazu.

Wenn Fahrradfahrer das Handy während des Fahrens benutzen, kostet das 55 Euro Strafe. Den meisten Radfahrern ist das egal.

Das Handy beim Radfahren immer dabei

Das Handy in einer Hand, unter den Arm geklemmt oder sogar freihändig unterwegs um Whatsapp Nachrichten zu verschicken. Schnell mal ein Selfie hier und da – das Handy beim Radfahren bringt einige Gefahren mit sich, die jedoch besonders bei Jugendlichen gerne ignoriert werden.

Konzentration beim Fahrradfahren

Vor allem während den Stoßzeiten in Städten sollten Fahrradfahrer konzentriert ihren Blick auf die Straße wenden und sich nicht vom Handy ablenken lassen.

Leider sind wir es schon so gewohnt, das Handy ununterbrochen bei uns zu haben, dass wir nicht mal beim Fahrradfahren davon ablassen können.

Erhöhtes Fahrradaufkommen bei Jugendlichen

Viele Jugendlichen wünschen sich kein Motorrad mehr, sondern ein tolles Fahrrad, um damit durch die City zu düsen. Fahrradfahren wird oft als einfacher Sport betrachtet. Dennoch ist es ein Verkehrsmittel, wie Auto, Mofa oder Motorrad, und darf nicht unterschätzt werden.

Sicherheit beim Fahrradfahren

Um sicher durch die Straßen zu kommen sind Konzentration, Beachtung der Verkehrsregeln und Ampeln beim Fahrradfahren genauso wichtig wie beim Autofahren. Das wird allerdings oft unterschätzt.

Jugendlich wollen ihre Coolness unter Beweis stellen, fahren freihändig, hören Musik oder benutzen das Handy während der Fahrt.

All diese Dinge lenken vom Wesentlichen ab: sicher voranzukommen.

Aufmerksamkeit im Straßenverkehr

Um im Straßenverkehr sicher unterwegs zu sein, sollte man die Kopfhörer lieber in der Tasche lassen. Denn ein aufmerksamer Radfahrer ist sich seiner Umgebung bewusst, nimmt Geräusche um sich wahr (und nicht das Handyklingeln) und fährt vorausschauend. Vor allem zu Stoßzeiten sollte man auf Fußgänger, Ampeln, gestresste Autofahrer und andere Radfahrer genau achten.